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Klangrein

Claudio Knaus

Hänggiwiesstrasse 8

8832 Wilen bei Wollerau

Schweiz

Fragen und Antworten

Warum mischen und mastern?

Die Aufnahme- und Bearbeitungsmöglichkeiten von Musik und Audio sind heute vielfältiger denn je. Ein Künstler der heute die Anschaffung von guten Instrumenten oder Studioequipment plant, trifft man immer häufiger an.

 

Im Zuge der digitalenen Ära werden Studiogeräte günstiger. Das kreative Zusammenspiel im Bandraum oder in der Garage ist aus musikalischer Sicht berechtigt, denn die Musiker fühlen sich frei bei der schönsten Sache der Welt. Was gut wird, soll an Zeitdruck wie im Studio nicht scheitern. Der Gesang stimmt, die Drums sitzen es ist musikalisch perfekt! Wieso klingt es trotzdem flach und verhalten?

 

Die Produktionen sind in akustisch schwierigen Situationen aufgenommen. Es ist nicht nur eine Frage des Raumes, des Equipments oder der Bearbeitungsmöglichkeiten, sondern auch eine der Erfahrung. Wie gut der Sound der Mischung und des Mastering beim Zuhörer ankommen zeigen wir gern!


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Was ist der Unterschied zwischen mischen und mastern?

Mischen schweisst die Lautstärkeverhältnisse von Instrumenten und Stimmen zusammen, sowie die musikalische Abbildung vom Panorama und der Tiefe. Instrumente und Stimmen erhalten dabei einen Platz in der Stereobreite zugewiesen und werden mit stimmigem Hallanteil gemischt. Es ist ein sehr kreativer Prozess der Einfühlungsvermögen erfordert.

 

Mastering ist die Etappe nach dem Mix, die sich der Gesamtlautstärke und Feinheiten widmet. Die Bearbeitungsmöglichkeiten werden mit dem Mastering in der Regel kleiner, da sich im Gegensatz zur Mischung die Spuranzahl verringert. Beim Mastering ist weniger Kreativität als viel mehr Klangästhetik gefragt.


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Was ist Mastering?

Im Mastering gilt es Korrekturen von Aufnahmen und Mischungen nachzuholen. Es geht um die Klangveredelung. Die Ursache für schlechten Klang ist stets in Aufnahmen und Mixdowns zu finden. In diese Kategorie gehören zu laute oder leise Instrumente, eine sehr dynamische Snare, eine helle zischende Stimme, zu viel Hallanteil, oder übersteuerte Streicher. Oder eben ein schnarchender Tontechniker am anderen Ende des Mikrofons.


Bis zu einer gewissen Bandbreite sind Korrekturen im Mastering gut editierbar. So etwa Übersteuerungen wie Peaks oder Clips, Knackser, Brummen und unerwünschte Nebengeräusche. Selten kommt es vor Teile des Arrangements anzupassen. Musikalische und kompositorische Änderungen finden im Masteringprozess nicht statt.


Jedes musikalische Werk ist für sich genommen individuell. Jede Art von Musik setzt völlig andere Charakterzüge für ein komplett neues Mastering voraus.


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Wie gut klingt das Klangrein Mastering?

Entscheidend für ein hervorragendes Mastering ist allein das Wissen im Umgang mit Audiotechnik. Den Sinn für Klangästhetik sowie das Gefühl zur Musikalität des Genres sind Grundvoraussetzungen für den perfekten Mixdown.

Wie gut unser Mastering tatsächlich klingt? Finde es heraus! Gerne geben wir Dir eine Demonstration unserer Klangkünste. Geällts Dir nicht, gibt’s das Geld zurück.


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Wie laut mastern?

Der sogenannte Loudness War, oder die Lautheit im Mastering ist das zentrale Thema um gezielt die Aufmerksamkeit des Zuhörers auf die Musikproduktion zu lenken. Lautheit hat in den letzten zwei Dekaden einen regelrechten Boom erfahren. Laut gemasterte Songs sind voll und voluminös und bilden die Grundvoraussetzung für kommerzielle Produktionen.


Lautheit alleine ist jedoch kein Qualitätskriterium für gute Musik, solange Informationen immer gleich bleiben. Dynamik ist Teil der Musikalität, und Grundsatz der Musiktheorie. Dynamik bringt Farbe und Freude, denn sie lässt Musikerherzen höher schlagen.

Beschneidet Kompression die Dynamik, bedeutet es Informationsverlust. Aufgrund evolutionärer Befunde und psychoakustischer Verhaltensmustern, nimmt der Mensch ein lautes Ereignis instinktiv als wichtige Information wahr. Solange die Information keine neue ist, stuft das Gehirn sie als gewöhnlich ein.

Dieses Paradox bedeutet ein Wetteifern um musikalischen Inhalt gegen Durchsetzungsfähigkeit. Virtuosität gegen Lärm. Die Konkurrenzbereitschaft unter Mastering Engineers, Produzenten, Radio- TV-Stationen, Labels und sogar unter Musikern ist gross. Jeder buhlt um die Gunst der Zuhörer.

Musik ist entweder laut oder reich an Dynamik. Dieses schlichte Prinzip im Hinterkopf verwandelt gemasterte Musik in ein regelrechtes Feuerwerk!


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Welches ist das richtige Datenformat vor Mischungen und Masterings?

Ist eine Veröffentlichung auf  iTunes, YouTube, Soundcloud oder anderen Portalen vorgesehen? Dann  sollte das Audioformat in 32 Bit mit einer Abtastrate von mindestens 44.1 kHz, in WAV oder AIFF an den Audio Engineer übergeben werden. Nur eine hohe Dynamik gewährleistet das volle Potential des Mixes ohne Klangeinbussen auszuschöpfen.

 

Das tatsächliche Format für den Konsumenten variiert je nach Zielgruppe und Medium. Es gilt deshalb zu differenzieren ob die Musik gemischt oder konsumiert wird. Die Bandbreiten der Medien:

 

 

MediumDynamikAbtastrate
MP316 Bit44.1 - 48 kHz (max, compressed)
CD16 Bit44.1 kHz
DVD24 Bit48 - 96 kHz (lossless)
Blu-ray24 Bit48 - 192 kHz (lossless)

 

Als Faustregel für Mischungen und Masterings gilt die Abtastrate des Zielmediums in möglichst hoher Bitrate.


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Was bedeutet Übersteuerung und wie beugt man sie vor?

Überschreitet die Signalspitze die digitale Skala, werden weitere Dynamik- und Frequenzänderungen zerstört. Verzerrungen sind die Folge bei zu hohem Pegel der analogen Vorstufe, oder beim Mischen im Computer.

Indikatoren von Übersteuerungen werden immer mit roten LEDs angezeigt. In Mischungen hilft es bereits den Fader zurückzunehmen, um Verzerrungen in digitaler Ebene vorzubeugen, bis das rote LED verschwindet. Dieses Vorgehen setzt verzerrungsfreie Aufnahmen voraus, oder ein umfangreiches Mastering als Nachspiel. Link zu unserem Video wie Verzerrungen vorgebeugt werden


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Welche Effekte einsetzen?

EQs, Reverb, Delays, Kompression, Limiting — Bei Abgabe von Mischungen sind Effekte in der Summe beeinträchtigend im Mastering. Ähnlich ist es auch bei Musikern. Welcher Pianist spielt schon mit Handschuhen?


Die Freiheit des Headrooms darf nicht eingeschränkt werden. Der Mastering Engineer versteht es die Signale gezielt und sinnvoll zu kontrollieren um das Beste aus dem Mix herauszuholen. Das ist nur möglich wenn die Musik ihre volle Pracht entfaltet.


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Was sind Fades?

Fading beschreibt einen natürlichen Höreindruck durch zeitlich definierte Lautstärkeverhältnisse. Was bedeutet das?
Aufgenommenes Material wird zurechtgeschnitten. Die erzeugten Schnittpunkte finden Anwendung bei:

fehlerhaftem Timing
falschen Tönen
ungewollten Geräuschen
 

Nach dem Prozess des Schneidens verbinden Crossfades die Audiospuren um sprunghafte, unnatürliche Höreindrücke zu vermeiden. Die Crossfades fliessen dabei sanft vor, durch und nach den Schnittpunkt, von einer zur anderen Audiospur hindurch.  Ohne Fades "knacksen" die holpernden Übergänge.
 
Fürs Mastering erfolgt die Anlieferung des Mixes ohne Fades am Anfang und Ende. Fades sind ebenfalls Teil des Masterns, und werden nahezu am Ende des Masteringprozesses eingesetzt.


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Warum rauschen meine Aufnahmen?

Jedes elektronische Gerät generiert Rauschen. Wie viel Rauschen in Aufnahmen durchdringt hängt von der Qualität des Mikrofons, Vorverstärkers, Wandlers und der Kabellänge ab. Die Akustik sowie der darin vorkommende Geräuschanteil sind Faktoren, denen besondere Beachtung gilt.

Je weniger Rauschen im Gesamtanteil , desto mehr Dynamik bleibt dem Nutzsignal. So wird auch in der digitalen Ebene jedes Bit ausgenutzt. Ein herzliches Dankeschön an die Snare, für ihren unnachahmlich gut klingenden Rauschteppich!

Danke Snare, danke!


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Was mache ich für ein Test-Mastering bei Klangrein?

Wir bieten keine Test-Masterings und Test-Mischungen an.
Mit Deiner Kontaktaufnahme erhältst Du ein kostenloses Feedback Deiner Musik, und den full care service. Lass uns wissen wie wir für Deine Musik rausholen können. Wir freuen uns drauf!


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